|
|
|
 |
 |
|
Ein poetischer Kulturaustausch -
Dichter im länderübergreifenden Dialog Auszüge aus dem Gedichtezyklus “In uns...”
|
|
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
Annette Gonserowki ~ Deutschland
|
|
Schweden ~ Gerhard Rombach
|
|
|
|
Innehalten
Das Leben mag vorübergehen, schneller als der Tag sich neigt, Deines oder meines.
Doch Du bliebst stehen, als mein Herzschlag zu Dir klang, und lauschtest.
|
|
Unser Weg
An deinem Herzschlag will ich dich erkennen im Dunkel der Nacht - und an deinen Träumen, Fremde
Zeig mir den Weg zu den Sternen und der Unendlichkeit - wo deine Worte leuchten, Freundin
|
|
|
|
|
 |
|
 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
* * *
|
|
|
|
|
|
Zwischen den Zeilen
Sieh, die Sonne erwacht zwischen den Wolken, wie Zeilen eines Gedichtes, über die Liebe.
|
|
Zwischen den Zeilen
Deine Gedichte legen sich wie blaue Schleier auf meine Seele und lassen mein Herz schneller schlagen. Zwischen den Zeilen finde ich dich
|
|
|
|
|
|
 |
|
|
|
|
|
|
|
* * *
|
|
|
|
|
|
 |
|
|
|
|
Entstauben
Den Goldflimmer aus den Gedanken schütteln, vom plüschigen Samt die Seele befreien - jetzt die Ahnung des Schnees einatmen, der Eiskristallglitzern in die Augen weht, in seiner unverbrauchten Kühle das Herz weit werden lassen, die Lungen mit Neuem füllen...
|
|
Schnee
Sieh den Schnee der aus dem Norden kommt und fühle die Eismeerluft die ich dir sende Atme mich ein, lasse dein Herz weit werden und schneller schlagen Goldflimmer in der Seele
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
|
|
* * *
|
|
|
|
|
|
Sehnsucht
Würd meine Seele Flügel tragen und mich heben aus der Sehnsucht, wären meine Gedanken weiche Federn, wie eines jungen Vogels Flaum, der zaghaft noch dem Wind vertraut. Ach, wärst Du der Wind, der zu mir weht
|
|
Traumschiff
Mein Traumschiff ist blau - jede Nacht schicke ich es auf Reisen die Fahrt geht stets nach Süden auf der Suche nach dir lass die Leuchtfeuer brennen
|
|
|
|
 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
* * *
|
|
|
|
Vorbei
Der Tag an dem der Himmel hoch, das Herz weit und das Schweigen licht ist. Der Tag, an dem die Worte nicht fehlen, der Dich unverletzbar macht. Dieser Tag, an dem es vorbei ist.
|
|
In der Dämmerung
Vor meinem Fenster zieht das Leben vorüber - ich sehe ihm nach und mache die Fensterläden dicht In die einsetzende Dämmerung will ich dir ein Lied singen vom Leben das vorüberzog
|
|
|
|
|
 |
|
|
|
|
|
 |
|
|
|
|
|
|
* * *
|
|
|
|
|
|
|
|
Sehnsucht
Heute möchte ich ausruhen von meiner Sehnsucht, atemholen in ihr Schweigen, lauschen dem Herzschlag, wie er ruhiger wird, aushalten Dein Bild mit geschlossenen Augen.
|
|
Blaue Sehnsucht
Deine Farbe ist blau - blau wie die Tiefe des Ozeans und wie die Weite des Himmels in der sich deine Gedanken spiegeln blau ist die Farbe der Sehnsucht und der Poesie blau ist meine Liebe zu dir in der Abenddämmerung
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
* * *
|
|
|
|
 |
|
zurück zu THYLA - Home ~ THYLA - Spezial Archiv ~ Annette Goserowski ~ Gerhard Rombach
|
|
|